Shimano Pro Staff – das sind engagierte Angler, die ihr Wissen aus ihrem jeweils bevorzugten Angelbereich mit Shimano und interessierten Anglern teilen. Für Shimano bedeutet dieses Wissen die Nähe zur Basis – zu Ihnen, den Anglern in Deutschland. Wir hören, was von der Basis gewünscht wird und können mithilfe unserer Experten das Gehörte in innovatives Angelgerät umsetzen. Für Sie als Angler bedeutet es, das Wissen und die Angelmethoden unseres Pro Staff zu verfolgen und in erfolgreiche Ergebnisse an Ihren Gewässern umzusetzen. 

Pro Staff - Raubfisch

Robert Balkow

Schon von frühesten Kindesbeinen an ist die Angelleidenschaft ein Teil meines Lebens. Inspiriert durch meinen Vater drehte sich schon bald in meiner Freizeit alles um das Leben im und am Wasser. Kein Teich, See oder Fluss war vor mir sicher. Kein Weg zu weit oder zu steinig.

Seit 2006 habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeite als professioneller Angelguide beim Team Bodden-Angeln auf den Boddengewässern und der Ostsee rund um Rügen. Unvergessliche anglerische Momente sowie das Kennenlernen vieler unterschiedlicher und interessanter Menschen prägen meinen Alltag.

In meiner Freizeit und im Urlaub zieht es mich in die Ferne. Fremde Kulturen, unbekannte Gewässer und kampfstarke Fische locken mich auf meinen Reisen rund um den Globus. Besonders in den Bann gezogen hat mich dabei die Spinnfischerei in den Tropen. Kaum eine Fischerei ist extremer, die Drills explosiver und die Gegner kampfstärker als im warmen Salzwasser.

Bei der Zusammenarbeit mit Shimano freue ich mich besonders darauf, sowohl bereits vorhandenes Gerät im täglichen Einsatz auf Herz und Nieren zu testen als auch aktiv mit meinen Erfahrungen aus der Praxis an der Produktentwicklung mitwirken zu können.

 

Dori Baumgartner

Vor rund 30 Jahren hat mich mein Vater das erste Mal mit zum Angeln mitgenommen.
Das war in einem Alter, es muss so mit etwa vier Jahren gewesen sein, als ich noch eine Mordsangst vor Fischen hatte. So warf ich einmal die Tüte mit den Fischen, als diese noch einmal zappelten, in hohem Bogen davon und machte mich besser aus dem Staub!

Viele Jahre später, nachdem ich bereits in Italien und Spanien als Gast und Urlauber beim Angeln unterwegs war, ergab sich die erste Chance, aktiv als Guide tätig zu werden.
So kam es dann auch vor Jahren in den Boddengewässern und auf der Ostsee. Dort überredete mich Mathias Fuhrmann, als erster vom Team Boddenangeln, Trollingtouren auf Hecht in der Ostsee zu organisieren und zu begleiten. Bereits im ersten Jahr zeichneten sich großartige Erfolge ab und die meisten meiner Gäste konnten auf einer dieser Touren ihren persönlichen Rekordfisch landen. Wobei einige vorab schon Erfahrung mit 25-Pfündern gemacht hatten. Sicher trug ich als Guide meinen Teil zu diesen Erfolgen bei. Wobei der Bodden und speziell die Ostsee ein unglaubliches Potenzial an Barschen, Zander, Lachs und auch Hecht birgt.

Das Abhalten von Kursen ergab sich im Anschluss an diese Guidings von selbst. Ich persönlich versuchte natürlich, mich immer weiter beim Angeln zu verbessern. Das Resultat waren immer mehr und vor allem größere Fische. Der schönste Erfolg eines Guides ist natürlich der größte Fisch für den Gast.

Da mir aufgrund der bisher gefangenen Fische, nie der Sinn nach Anglerlatein stand, speziell in Fragen nach dem Wie, Wo, Wann und Warum, bot ich aufgrund einiger Nachfragen schließlich Angelkurse an. Die wichtigste Komponente beim täglichen, ausdauernden Angeln ist das optimale Gerät. Gutes Equipment ist oft der Garant für mehr Spaß, Freude und Ausdauer.

Als Ausgleich neben der Fischerei auf Großhecht und Co., was meist im Rahmen von Guiding und Kursen geschieht, widme ich mich privat in heimischen Gewässern gerne der Renkenfischerei; an der Ostsee vor allem Barsch und Lachs und auf Spanientrips Wallern & Zander.

Denn fischen gehe ich eigentlich das ganze Jahr über. Im März geht’s immer nach Spanien, an den Ebro und seine Nebenflüsse. Und wenn es die Zeit erlaubt, im April nach Rügen zum Lachstrolling. Der Sommer gehört ganz den Hechten (egal ob in Bayern, am Bodden oder an der Ostsee). Im Herbst lasse ich die Saison ruhig ausklingen und versuche beim Hechtschleppen vor allem, neues Gerät zu testen. Mitte Dezember steht das Teamtreffen von Team-Bodden-Angeln auf Rügen an. Ab Januar laufen schon wieder die Vorbereitungen für Spanien im März.

 

Johannes Dietel

Johannes ist seit vielen Jahren als engagierter Angeljournalist, Gelegenheitsguide und Tackle-Tester auf den verschiedensten Gewässern unterwegs. Er tüftelt gern an bestehenden Systemen und Ködern herum und probiert immer wieder Neues aus, um die Angelwelt um Montagen, Köderführungstechniken und Ködertuningmaßnahmen zu bereichern.

Seine Leidenschaft ist das feine Barschangeln. Wobei die Barsche seit jeher aufpassen müssen, dass ihnen die Zander nicht den Rang ablaufen. Dass auch große Hechte, Mefos, Schwarzbarsche, Dorsche, Schollen, Seelachse, Makrelen, Bonitos usw. auf seinem Fangkonto stehen, macht ihn zum kompetenten Ansprechpartner für so ziemlich jedes Spinnangleranliegen.

Wenn man ihn nach seinen Stärken fragt, sagt er: „Ich kann alles ein bisschen kann – und manches sogar ganz gut.“ Understatement pur. Schließlich hat er mit seinen Berichten und Filmbeiträgen in der Fisch&Fang und auf seiner Website barsch-alarm.de dazu beigetragen, dass das feine Spinnangeln in Deutschland immer populärer wird.

Genau wie Jochen ist er eher Frequenz- als Großfisch-Angler. Angeln muss ihm einfach Spaß machen. Und diesen Spaß kann er dann auch gut vermitteln.  

Jochen Dieckmann

Niemand aus dem Shimano Raubfisch-Team ist in der Breite so stark wie Jochen Dieckmann. Er kann feedern, stippen und matchen – alles auf Top-Niveau. So war er in Holland schon als 17jähriger gefürchtet, weil er beim Wettfeedern immer unter den Ersten gelandet ist und den alten Cracks gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt. Diese Friedfischgrundausbildung macht sich jetzt auch beim Raubfischangeln bezahlt.

Wann immer es gilt, fein zu angeln und auf Details zu achten, ist Jochen vorne mit dabei. Jochen ist der Finesse-König im Team. Dass er beim Finessen nicht nur die großen Barsche fängt, macht Jochen gar nichts. Er steht eh mehr auf Frequenz als auf einzelene Großfische. Aber auch von denen fängt er regelmäßig den einen oder anderen. Z.B. beim Mefo-Blinkern, wo er absoluten Experten-Status genießt. An der Südöstlichen Küste Dänemarks ist der Deutsche mit den Rastas jedenfalls schon eine lebende Legende.

Ganz neu auf dem Jochen-Zettel: das Thema “Fliegenfischen”. Auch da geht’s ins Detail. Und auch hier ist es ihm egal, ob er große oder kleine Rotaugen, Alande, Schleien, Forellen, Barsche und Hechte fängt. Hauptsache, es knallt.

 

Veit Kazimiersch

Veit hat vor allem für Zander und Barsch ein Händchen – in erster Linie, wenn die Fische auf Gummis am Bleikopf beißen. Es geht die Sage um, dass er Stachelritter an den Haken hexen kann – selbst wenn keine vor Ort sind.

Kaum jemand ist sturer, wenn es darum geht, einen Spot oder einen ganzen See mit dem Gummifisch abzuklopfen. Langweilig wird ihm das Faulenzen nie, weil er weiß, dass es früher oder später eh einschlägt. Seine zweite Passion ist das Meeresangeln in tropischen und subtropischen Gefilden.

Deshalb fliegt er auch mindestens zweimal im Jahr richtig weit weg, um die Welt mit der Angel zu erkunden. So kann er stundenlang mit leuchtenden Augen über das GT-Angeln in Thailand, die Barrakudas und Grouper vor Kuba, Bonefische vor den Seychellen, Thunfischattacken vor den Niederländischen Antillen usw. berichten.